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DBwV-Chef Wüstner zum Austausch bei Vizekanzler Gabriel



Vizekanzler in Flecktarn: Sigmar Gabriel bei der Truppe. Foto: dpaGrößere Abbildung anzeigen
Vizekanzler in Flecktarn: Sigmar Gabriel bei der Truppe. Foto: dpa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin. Geldmangel, Überlastung bestimmter Teile, Probleme bei Personal und Ausrüstung: Das sind drängende Probleme der Bundeswehr, die dringend gelöst werden müssen. Wir kennen sie – aber wesentlich ist, dass es auch die wissen, die Veränderungen bewirken können. Deshalb ist die Spitze des DBwV auch im ständigen Austausch mit der Bundesregierung. In dieser Woche traf der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner erneut mit Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zusammen. Vor dem Hintergrund des in dieser Woche im Bundestag beratenen Berichts des Wehrbeauftragten lagen die Schwerpunkte des Gesprächs bei der Personal- und Ausrüstungslage in den Streitkräften. Wüstner skizzierte die drastischen Folgen der jahrzehntelangen Unterfinanzierung der Bundeswehr für deren Einsatzbereitschaft und legte dar, weshalb die anstehende marginale Erhöhung des Verteidigungshaushalts keinesfalls für eine echte Trendwende ausreicht.

Minister Gabriel seinerseits zeigte sich besorgt über die immer weiter zunehmende Belastung der Menschen der Bundeswehr. Er teilt die Skepsis des Verbandes, ob Deutschland tatsächlich alle Zusagen an die Nato einhalten könne. Gleiches gilt für die Frage, ob Deutschland anlässlich des Nato-Gipfels in Warschau einen unangenehmen sicherheitspolitischen Offenbarungseid zu leisten habe. Weitere Themen waren der neu geordnete Rüstungsprozess der Bundeswehr und der Aufbau der Fähigkeit zur Cyberverteidigung.

Abschließend würdigte der SPD-Vorsitzende die Arbeit des Deutschen BundeswehrVerbandes. Seiner Überzeugung nach ist ein wirklicher Fortschritt nur mit einer starken Berufsvertretung wie dem DBwV möglich. Oberstleutnant Wüstner sagte nach dem Gespräch: „Interessenvertretung bedeutet: miteinander reden. Nichts ersetzt das persönliche Gespräch. Deswegen bleiben wir weiter am Ball und kämpfen für die Interessen unserer 200.000 Mitglieder!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am 29.4.2016


 
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