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Schutzengel auf Reisen

Schutzengelaktion versteht sich als "emotionale Brücke". Foto: Katholische Familienstiftung

Die Katholische Familienstiftung für Soldaten stellte auf einer Eröffnungsveranstaltung in der Julius-Leber-Kaserne ihre Schutzengelaktion für Bundeswehrfamilien vor. Eine Schutzengelfigur soll bundesweit (und darüber hinaus) verschickt werden und getrennte Bundeswehrfamilien symbolisch verbinden. Verpackt in einer Kiste inklusive einer Fotoausrüstung soll der Schutzengel auf beispielsweise Familienveranstaltungen oder dem bevorstehenden Katholikentag in Aktion treten: Gemeinsame Fotos der Soldaten und Familien mit dem Schutzengel vor Ort sollen in Zeiten der Trennung familiäre Verbundenheit und Zusammenhalt herstellen.

Als „emotionale Brücke“ können sich somit die Betroffenen verbunden fühlen, trotz weiter Entfernung, so der geschäftsführende Vorstand der Stiftung Rainer Krotz.

Vertreter aus Politik, Bundeswehr und Militärseelsorge stellten in ihren Reden die Bedeutung der Aktion heraus.
Als Vertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr erinnerte Vizeadmiral Joachim Rühle an die über 3.000 Soldaten, die sich zurzeit im Einsatz befinden und an die Belastung ihrer Verwandten und Freunde. Die Familienstiftung leiste indirekt Hilfe, so dass der Soldatenberuf für das Familienleben attraktiver werde. Die Idee des Schutzengels finde er schön und greifbar. Er wünschte „viel Glück und eine gute Flughöhe“.

Bei der Katholischen Familienstiftung für Soldaten kann die Transportkiste mit dem Pappengel in zwei Größen, dem Spiel „Familien-Manöver“ und Informationsbroschüren reserviert werden.
(Quelle: Katholische Militärseelsorge)

Letzte Änderung am 19.5.2016


 
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