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Unsere Aufgabe, unsere Berufung: Politische Einflussnahme im Interesse der Mitglieder

Bundesvorsitzender Oberstleutnant André Wüstner
Bundesvorsitzender Oberstleutnant André Wüstner

Berlin. Unfassbar, wie die Zeit vergeht… In diesem Jahr feiern wir das 60-jährige Bestehen unseres Deutschen BundeswehrVerbands – und man kann sagen, wir sind heute im besten Sinne jünger denn je. Wir haben uns über die Jahre von einer Art „Sozialtante“ zu einer – zu DER – schlagkräftigen Interessenvertretung der Menschen der Bundeswehr entwickelt. Das ist hauptsächlich deshalb so gut gelungen, weil der DBwV über die Fähigkeit verfügt, sich veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Wer hätte noch vor 15 Jahren für möglich gehalten, dass ein relativ junger Bundesvorsitzender den Verband führt, ein Vertreter der „Generation Einsatz“?

So, wie die aktuelle Generation der Mandatsträger hat jede vorangegangene – angefangen beim jeweiligen Bundesvorsitzenden, den wir im Jargon respektvoll „BV“ nennen – dafür gesorgt, dass sich der Verband regelmäßig „häutet“ und fortwährend verbessert. Das tun wir beispielsweise, indem wir die Satzung, die Organisation, das Service-Angebot und natürlich auch die politische und mediale Arbeit ständig anpassen und verbessern. „Wer sich mit der Geschichte unseres Berufsverbands auseinandersetzt, der stellt fest, welche enormen Erfolge der DBwV für die Menschen der Bundeswehr und damit auch für die Bundeswehr selbst erzielt hat und aktuell weiter erzielt“, schrieb zuletzt ein Gründungsmitglied an den Bundesvorsitzenden.
Viele vergleichbare Organisationen kämpfen seit langem mit einer gewissen Verkrustung. Sie führt auf Dauer zur Lähmung, hemmt die Wirksamkeit und sorgt am Ende für Mitgliederverlust. Das ist bei uns anders: Jahr für Jahr steigert der Deutsche BundeswehrVerband seinen Organisationsgrad innerhalb der Bundeswehr. Gerade ist die Zahl unserer Mitglieder im Vergleich zum Vorjahr wieder im vierstelligen Bereich gestiegen.

Überhaupt lebt dieser Verband mit rund 900 Kameradschaften und Ansprechpartnern in den Einsatzländern wie kein anderer die Basisnähe, streitet um politische Positionen, erkennt Fürsorgelücken, die er über Gesetzesinitiativen schließt oder über seine Stiftungsfamilie lindert.

Beeindruckend ist dabei, dass innerhalb des Verbandes status- und dienstgradgruppenübergreifend agiert wird. Bei uns geht es um die Sache, um die jeweils beste Idee. So haben wir in den vergangenen 60 Jahren beeindruckende politische Erfolge erzielt, Erfolge, auf denen wir uns niemals ausgeruht haben.

Dennoch: In diesem Jubiläumsjahr wollen wir von Zeit zu Zeit innehalten, uns mit unserer Geschichte befassen – und dann in vollem Bewusstsein unserer Tradition kraftvoll in das nächste Jahrzehnt starten. Das tun wir mit engagierten Mitgliedern, aktiven wie ehemaligen Soldatinnen und Soldaten, Zivilbeschäftigten und unseren hervorragenden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Interesse unserer Mitglieder – denn das ist unsere Aufgabe, unsere Berufung!

 

  • 60 Jahre BundeswehrVerband für Streitkräfte und Strategien (Audio)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am 4.7.2016


 
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