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Herzlichen Glückwunsch, KSK!

Das KSK gestern und heute: Zum 20. Geburtstag hat die Spezialeinheit ein Foto aus dem Gründungsjahr 1996 nachgestellt. Foto: BundeswehrGrößere Abbildung anzeigen
Das KSK gestern und heute: Zum 20. Geburtstag hat die Spezialeinheit ein Foto aus dem Gründungsjahr 1996 nachgestellt. Foto: Bundeswehr

Zwei Jahrzehnte im Einsatz hinter den feindlichen Linien – das Kommando Spezialkräfte feiert in diesen Tagen sein 20-jähriges Bestehen. Der DBwV gratuliert herzlich zum runden Geburtstag und wünscht den Soldaten des KSK auch in den nächsten Jahrzehnten das notwendige Soldatenglück!

Es gibt wohl kaum einen Truppenteil der Bundeswehr, der so bekannt ist wie das KSK, aber über den man gleichzeitig so wenig weiß. Die strikte Geheimhaltung über die Einsätze der in Calw stationierten Truppe trägt sicherlich zum Mythos bei, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten entstanden ist – auch wenn die Einsätze des KSK selbstverständlich der parlamentarischen Kontrolle unterliegen.

Umso ungewöhnlicher ist es, dass sich vor wenigen Tagen 700 der insgesamt 1000 Soldaten des KSK bei einem Appell zumindest einer kleinen ausgewählten Öffentlichkeit zeigten. Ort des Geschehens war der Innenhof des Barockschlosses Ludwigsburg bei Stuttgart, Anlass der 20. Geburtstag der Einheit. Fotos gibt es indes keine von den Feierlichkeiten, auch wenn einige wenige Journalisten vor Ort waren – der Schutz der Identität der KSK-Angehörigen hat nach wie vor höchste Priorität. Eine interne Feier ist ebenfalls in diesen Tagen geplant.
Ständig im Training: KSK-Soldaten bei einer Übung. Foto: BundeswehrGrößere Abbildung anzeigen
Ständig im Training: KSK-Soldaten bei einer Übung. Foto: Bundeswehr

Der Deutsche BundeswehrVerband pflegt seit vielen Jahren enge Kontakte zum KSK und unterstützt die Spezialkräfte, wo immer es geht. Aufgrund der besonderen Anforderungen durch das ständige Training und durch die harten Einsätze sind die Soldaten hohen körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt. Aus diesem Grund helfen sich aktive und ehemalige Angehörige des KSK auch selbst: Sie haben sich dafür im Verein „Uniter“ zusammengeschlossen.

So leisten Ehemalige ihren noch aktiven Kameraden wertvolle Unterstützung beim Übergang ins zivile Berufsleben oder im Umgang mit Behörden. Der bekannte Zusammenhalt der Truppe endet eben nicht mit dem Dienstzeitende am Kasernentor. Das belegt auch ein weiterer Verein, in dem sich Kommandosoldaten zusammengeschlossen haben: 2007 gründeten aktive und ehemalige Soldaten des KSK in Calw die Gemeinschaft Deutscher Kommandosoldaten (GDK). Auch hier war das Ziel die Institutionalisierung der ohnehin schon gut ausgebildeten Netzwerke der Spezialkräfte. Der Verein pflegt ebenso Kontakte zu anderen nationalen und internationalen Organisationen, im Schwerpunkt Spezialeinheiten.
yb/dpa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am 16.9.2016


 
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