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Warum die Nato noch lange kein Fossil ist

Grußwort des britischen Botschafters in Deutschland, Sir Sebastian Wood, KCMG. Foto: DBwV/ KrauseGrößere Abbildung anzeigen
Grußwort des britischen Botschafters in Deutschland, Sir Sebastian Wood, KCMG. Foto: DBwV/ Krause

„Die Nato 4.0 – eine neue Nato für neue Herausforderungen?“ Das war die analytische Leitfrage in der neusten Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Nato Talk around the Brandenburger Tor“ im Berliner Hotel Adlon am Pariser Platz. Neben Mitgliedern des Deutschen Bundestages, Diplomaten, Militärattachés, Offizieren aus dem Verteidigungsministerium, Journalisten sowie Wissenschaftlern war natürlich auch Oberstleutnant André Wüstner, Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbands, vor Ort. Wie üblich war er ein gerngesehener Gesprächspartner.

Inhaltlich hatten sich die Veranstalter, die Bundesakademie für Sicherheitspolitik sowie die Deutsche Atlantische Gesellschaft, viel vorgenommen. Christoph Heusgen, quasi der Nationale Sicherheitsberater der Bundeskanzlerin, gab einen Überblick über die aktuelle deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik. In der anschließenden Gesprächsrunde mit u.a. Horst-Heinrich Brauß, Beigeordneter Generalsekretär der Nato für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung, und dem grünen Bundestagsabgeordneten Tobias Lindner ging es um die Zukunft der Nato. Anschließend diskutierte General a.D. Klaus Naumann über die Herausforderungen für das Bündnis, die sich aus dem Wahlsieg Donald Trumps ergeben. Außerdem widmete sich die Veranstaltung den Perspektiven der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich. Hierzu saß beispielsweise Will Jessett CBE, Direktor für Strategische Planung im Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs, auf dem Podium.

Trotz der zahlreichen, noch nicht überwundenen Herausforderungen ist das Vertrauen der sicherheits- und verteidigungspolitischen Elite in die Nato ungebrochen. Tobias Lindner brachte es auf den Punkt als er einer Kritikerin zurief: „Wenn Sie Fossilien sehen wollen, müssen Sie ins Naturkundemuseum gehen!“ Denn in der Tat hat das Bündnis eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit bewiesen. Es ist so erfolgreich, weil 28 Mitgliedstaaten es wollen und in ihm einen Mehrwert für die eigene, nationale Sicherheit sehen.

 

 

 

 

Letzte Änderung am 14.11.2016


 
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